Tiramisu mit Cashew-Mascarpone

Ich bin immer auf der Suche nach Ideen und Rezepten, die ich dann neu interpretieren kann! Wie mit den Klassikern, die ich sehr liebe. Darunter auch das geliebte Tiramisu. Wer liebt es nicht, das fluffige, cremige und leichte Dessert … Man bekommt es fast in jedem Restaurant, so zu sagen der krönende Abschluss zu jedem gutem Essen. Dieses ist aber leider manchmal sehr schwer aufliegt im Magen, was von der Mascarpone, welche einen sehr hohen Fettanteil hat, herrührt und deswegen schwerverdaulich ist. Der Darm hat Mühe Milchprodukte zu verarbeiten und in hohen Mengen konsumiert, kann es im Darm sogar faulen. Für mich ist Milch oder Milchprodukte wie Käse, Joghurt oder Quark ein Genussmittel. Dabei schaue ich, dass ich keine pasteurisierte Milch kaufe, denn zu sehr verarbeitete Produkte kann der Darm wiederum nur sehr schwer verdauen, weswegen sich dann alles davon Gegessene sehr schwer anfühlt. Ich habe das Glück einen sehr guten Bauern zu kennen, der jeden Tag mit einem Lächeln in seinem Stahl steht und seinen „Weibern“, wie er es immer so liebevoll ausdrückt, sehr gut schaut. Dies ist nicht selbstverständlich, ist es doch ein sehr strenger und nicht einfacher Beruf, und dem niedrigen Milchpreis der bei uns herrscht verdienen die Bauern nichts! So etwas führt dazu, dass die Bauern sich dann mehr Kühe zulegen, um doch noch finanziell genügend zu erwirtschaften, damit es zum Leben reicht; aber auch das ist nicht garantiert. Mir ist es ein Herzensanliegen, Bauern zu unterstützen und regionale sowie saisonale Produkte zu verwenden! Auch die Milch vom Bauer ist frisch ab der Kuh. Sie kommt unverarbeitet in meinen Milchkessel und ist, wenn ich den Kessel abhole, nach wie vor schön lauwarm – herrlich, nicht?

 

Mir ist es wichtig eine Balance in die Ernährung zu bringen und alles in Mass zu genissen. Es gibt auch unzählige Alternativen zu Kuhmilch, wie beispielsweise Pflanzenmilch, die auch wunderbar schmecken. Man muss sich da einfach durchprobieren und herausfinden, welche einem dann am besten schmeckt. Ich mag ja Kokosnussmilch, Hafermilch und Mandelmilch, die man wunderbar für die alltägliche Küche verwenden kann! Auch beim Tiramisu habe ich mir lange Gedanken gemacht und nach Alternativen gesucht. Wie bekomme ich ein Tiramisu hin, welches nicht so sehr vom Klassiker abweicht und dennoch gesund und leichtverträglicher ist? Ich bin dann auf die Cashew-Mascarpone gestossen. Was für viele Veganer ein Begriff ist – teils werden Käse und Crèmes, was ich sehr spannend und eine tolle Alternative finde, daraus hergestellt – so ist Wahlmöglichkeit bei unsereins eher noch fremd. Ich hätte es nicht gedacht, dass es mit den doch hohen Fettanteil behafteten Cashewkernen gelingt, ein so leichtes und fluffiges Tiramisu zaubern zu können, das im Geschmack sehr fein ist und praktisch nicht nach Cashew schmeckt. Ich möchte euch einfach eine wunderbare und tolle Alternative zum herkömmlichen Tiramisu in einer Variante zeigen, die im Geschmack genau so mithalten kann wie das Original und dabei sogar ein Stückchen gesünder ist. Probiert’s aus, ich bin überzeugt es wird Euch schmecken!

 

Rezept

(Für 6 Gläser)

Cashew-Mascarpone

  • 400 g       Cashew-Kerne
  • 200 g       Quark (Soja oder denjenigen, der dir schmeckt)
  •   2 EL       Ahornsirup
  •    ½          Vanilleschote (die ausgekratzten Samen)

 

Biskuitteig

  • 150 ml    Mandelmilch oder eine Milch die Du magst
  •   50 ml    Olivenöl
  •      1TL          Vanillemark
  •      1          Zitrone davon den Saft
  • 100 ml    Ahornsirup
  • 150 g       Dinkelmehl
  •      1 TL    Backpulver
  •    ½ TL    Natron
  • Du brauchst ca. 2 dl Kaffee und wenn Du magst noch ein wenig Amaretto oder Rum

 

 

 

Zubereitung

  1. Zuerst heize den Backofen auf 180° C bei Unter-/Oberhitze auf. Für den Biskuitteig nimmst du zuerst eine Schüssel und gibst alle trockenen Sachen mit rein und vermischt es gut. Jetzt in eine anderen Schüssel die Milch deiner Wahl, Olivenöl, Zitronensaft, Vanillemark und Ahornsirup. Alles gut vermischen und zu der Mehlmischung dazu geben. Mit einer Küchenmaschine oder einem Schwingbesen gut vermengen, bis eine homogene Masse entsteht. Füll den Teig in eine gut gefettete 20 cm Springform und backe den Biskuitteigt 25 Minuten lang im Backofen. Wenn der Biskuit fertig gebacken ist, bei Seite stellen und gut auskühlen lassen.
  2. Für die Cashew-Mascarpone brauchst du einen Food-Prozessor oder einen guten Mixer. Nun weiche die Cashewkerne 30 Minuten in heissem Wasser ein. Danach das Wasser bis zu einem Drittel (1/3) abgiessen. Gib die Cashewkerne mit dem restlichen Wasser in die Küchenmaschine und mixe sie zu einem feinen Brei. Anschliessend den Soja-Quark oder einen normalen Quark sowie das Mark einer Vanille und den Ahornsirup dazugeben. Alles nochmals gut mixen, bis es eine schöne, feine Crème entsteht.
  3. Jetzt geht’s darum die Gläser zu füllen. Du kannst mit einem runden Förmchen den Biskuitteig ausstechen oder wie ich, den Biskuitteig auseinander zupfen und die Gläser damit befüllen. Hast du das gemacht, kannst du den Kaffee und wenn du noch magst ein wenig Amaretto oder Rum über den Teig träufeln. Hinterher die Cashew-Mascarpone ins Glas und dann nochmals den gleichen Vorgang, damit die bekannte Mehrschicht entsteht. Das heisst, nochmals Biskuitteig, Kaffee und eine Schicht Cashew-Mascarpon. Wenn Du alle Gläser fertig befüllt hast, kannst du sie im Kühlschrank über Nacht oder für ca. 5 Stunden kühl stellen.
  4. Zum Servieren habe ich darüber Kakaopulver gesiebt und feine geraffelte dunkle Schokoladenspäne darüber gestreut. Voilà! Fertig ist mein Tiramisu – lasst es euch schmecken!

Tiramisu 27

Eure Jennyfer

 

 

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2 Kommentare zu „Tiramisu mit Cashew-Mascarpone

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